29. April 2012

Barcelona Chair NObject, 2009

Barcelona Chair NObject


For this NObject Peter Sandhaus is synthesizing 6 Barcelona Chairs by Mies van der Rohe.

The frame will be seamlessly done in one piece.

The leather pads are original.

3. April 2012

Double Panton, NObject, 2009

http://www.artnewyorkcity.com/ wrote:

For this NObject Peter Sandhaus cites the notorious Panton Chair.

When we asked him why he did this and his other double trouble stuff he said: "It embodies the virtual Object-In-Itself (Immanuel Kant: Das Ding-An-Sich) and the Object-For-Us seamlessly in one piece." Well, we think on top of this it is just beautiful..
























Where ever something shows up „as an object“, it shows up on a string of processes - so to speak - as something realised, thought of, made or described. While Dualists must presume that the table exists prior to my perception of it and that it will continue to exist, if I do not perceive it, Non-Dualists dissolve these presuppositions by speaking of just perceived, thought of, made, cleansed or well-laid tables.

Siegfried J. Schmidt
Stories & Discourses - Goodbye to Constructivism,
translated from German edition, 2003








This says Buddha to Subhuti: 
All appearances are deceiving. 
So are all non-appearances.

Gao Xingjian
 Soul Mountain, translated from German edition, 2001






For more see the NObjects-Catalogue here 

                                                   and other NObject-Posts here.



26. März 2012

SPIEGELBAHN Düsseldorf







Der Spiegel funktioniert als eine Heterotopie in dem Sinn, dass 
er den Platz, den ich einnehme, während ich mich im Glas erblicke, 
ganz wirklich macht und mit dem ganzen Umraum verbindet, 
und dass er ihn zugleich ganz unwirklich macht, da er nur 
über den virtuellen Punkt dort wahrzunehmen ist.“    
(Michel Foucault)


Die Artbahn von Peter Sandhaus ist verspiegelt. 

Sie ist ein mobiles Medium zur Betrachtung Düsseldorfs.
Sie nimmt sich zurück zugunsten der Umgebung. Sie wird fast virtuell.


Die Verspiegelung erfolgt mit Folien, die für Werbezwecke auf Fahrzeugen konzipiert sind. Beständig gegen alle Witterungseinflüsse, lichtecht, formatstabil und problemlos zu reinigen. Die Folien werden an den Rändern silbern bedruckt. Dadurch entsteht ein weicher Übergang zwischen Spiegelung und normalem Silberlack. Die vorgesehenen Flächen im Innenraum werden mit der gleichen Methode ebenfalls verspiegelt.

Die SPIEGELBAHN von Peter Sandhaus eröffnet dauernd wechselde Perspektiven und bildet einen neuen und überraschenden Erlebnishorizont im Düsseldorfer Stadtraum. 

Für Passanten ebenso wie für Fahrgäste gewinnt die SPIEGELBAHN ihre Poetik aus diesem vielfältigen Spiel mit Reflektionen und Blickwinkeln. Im Inneren ebenso wie Aussen. 


Der erste Preis im Wettbewerb geht dieses Jahr an Felix Baltzer. Herzlichen Glückwunsch. Der Vorschlag des Düsseldorfer Künstlers versieht die Bahn mit Fotos von verformten Edelstahlblechen, auf denen verzerrte Spiegelungen der Stadt zu sehen sind.





2. März 2012

Videokunst am Bau - Haus des Lehrers (2000)



video art and architecture - Haus des Lehrers at Berlin, Alexanderplatz


In the year 2000 the artist Peter Sandhaus set the first high-rise building of the former GDR in motion. 


The groovy soundtrack is courtesy by monolake.  




Videokunst am Bau - Das Haus des Lehrers am Berliner Alexanderplatz in Bewegung


Mit dieser Videomontage von 2000 bringt Peter Sandhaus das denkmalgeschützte Haus und seinen Fries zum Tanzen.


Der Soundtrack stammt von monolake.











auch rischtisch jut: 


Blinkenlights von 2001





ausserdem diese


kurze Doku zur Kunst am Haus des Lehrers und zu Walter Womacka

1. März 2012

Competition: Theatre Remodeling Osnabrück, 2nd Price


Competition for the renovation of the Osnabrück Theater, 
2nd price won together with Gewers und Pudewill Architects

The artistic idea for the remodeling redefines the existing theatre foyer as a crystal that reflects the urban environment. 

The new energetically optimized costume for the building serves as a mirror for the well preserved historical heritage of Osnabrück`s city center. In doing so it becomes an embodiment of the theatre`s function: to reflect an to interpret society.

(the following concept is available in German only)






Gemeinsam konnten Gewers und Pudewill Architekten und Peter Sandhaus 2010 den 2. Preis beim Wettbewerb zur Umgestaltung des Theaters in Osnabrück gewinnen!

Die künstlerische Idee definiert das Foyer als spiegelnden Kristall, als neue Reflexionsfläche der Umgebung, des Himmels und des städtischen Lebens. 

Eine feine, rahmenlose, spiegelnde und energetisch optimierte mehrschichtige Glas-Verkleidung umgibt die alte Kubatur  und läßt das Theater in ein neues Beziehungsgeflecht zum Stadtraum treten.

Das Gebäude wird zum Spiegel der Umgebung und versinnbildlicht so den Inhalt des modernen Theaters und seine Aufgaben, nämlich: Aufnehmen, Reflektieren und Interpretieren der Gesellschaft als Einheit der Unterscheidung von Kulturprogramm und Wirklichkeitsmodell. Das verspiegelte Theatergebäude bietet damit im Sinne Niklas Luhmanns „eine Position, von der aus etwas anderes als Realität bestimmt werden kann.“

Die umgebenden Nachbargebäude stehen jeweils für ihre Epochen und für eine intakte, gewachsene Altstadt an wichtigster Stelle, nämlich im Dombezirk, der Gründungszelle Osnabrücks. Sie reflektieren ihre schönen und handwerklichen Stein-Fassaden im Neuen Theater und erzeugen einen spannenden und lebendigen Dialog im Stadtraum, in dem die lange Geschichte der Stadt Osnabrück quasi zu sich selbst findet.


„Der Spiegel funktioniert als eine Heterotopie in dem Sinn, dass er den Platz, den ich einnehme, während ich mich im Glas erblicke, ganz wirklich macht und mit dem ganzen Umraum verbindet, und dass er ihn zugleich ganz unwirklich macht, da er nur über den virtuellen Punkt dort wahrzunehmen ist.“               Michel Foucault 

25. Februar 2012

URZELLE - Primordial Sphere





URZELLE ("Primordial Sphere") is my project for the 2nd phase of the public art competition for the university hospital in Heidelberg, Germany. The new building will house both, the gynecological and the dermatological unit. 

The intended field of associations range from membrane skins and bubbles to the basic process of cell division to the primordial sphere of the uterus. URZELLE becomes the embodiment of growth and human life..


(the following concept is available in German only)






Die URZELLE als Verkörperung des Lebens

Wie eine Seifenhaut umspannt die Haut einer Zelle ihr druck-gefülltes Inneres. Bei der Zellteilung werden die Bestandteile der Mutterzelle auf die Tochterzellen aufgeteilt, indem zwischen ihnen neue Membranhäute ausgebildet werden. Das ist das Grundprinzip des Wachstums und die physische Grundlage allen Lebens. Auch die Fruchtblase im Mutterbauch ist nach diesem Formprinzip als ursprüngliche Zelle zu verstehen. Hier knüpfen wir unsere ersten Beziehungen und beginnen, das zu konstruieren, was wir später als „die Welt“ erfassen. Sie ist Schutzraum und Ur-Höhle.

In diesem Assoziationsfeld wird die URZELLE zur Verkörperung von Wachstum und entstehendem Leben. Unsere biologische Verfasstheit und der uns allen gemeinsame Ursprung werden spürbar.

Mit Einbruch der Dunkelheit erwacht die URZELLE zum Leben. Von Innen heraus schimmert die Haut in einem warmen, bernsteinfarbenen Licht. Später in der Nacht, wenn in der Klinik Ruhe einkehrt, wird auch das Leuchten der URZELLE gedimmt. Sie erscheint als in sich ruhender Organismus.


Die für ein Kunstwerk ungewöhnliche Konstruktion als luftgestützte, bedruckte und durchleuchtete Membranhaut unterstützt die intendierten Assoziationsfelder. Die Idee der URZELLE, ihre emotionalen und performativen Qualitäten und die Anmutung eines lebendigen Organismus können auf diese Weise überzeugend und budget-gerecht umgesetzt werden. 
Als Kunst am Bau wird die URZELLE eine feste Größe im Zusammenspiel mit der Klinikarchitektur. Mitten  im Kontinuum der Lichthöfe spannt sie einen emotionalen Raum auf, dessen Poetik sich aus den Deutungen und Gefühlen der Betrachter speist. Es entsteht ein Kunstwerk mit großem Identifikationspotential für die gesamte Klinik.




siehe auch folgende ältere Projekte:




31. August 2011

MAUERSEGLER Public Art proposal for Berlin's new airport by Peter Sandhaus

////PORTFOLIO///






MAUERSEGLER ("Berlin Wall Swift")  public art proposal for Berlin`s new airport BER


The sculpture is in-formed by a continuous transition from the vertical ("Berlin Wall") to a tilting ("Fall of the Wall") to an aspiring lift towards the sky ("The metropolitan region´s optimistic take-off into the future"). The form is coherent and self-explanatory. A simple idea...


(the following concept is available in German only)




Flughafen BER Berlin-Brandenburg.
Beitrag für den Kunst-Am-Bau-Wettbewerb, 2010, Peter Sandhaus


Der „Mauersegler“ entsteht aus dem kontinuierlichen Übergang von der Vertikalen („Berliner Mauer“) über eine Kipp-Bewegung („Mauerfall“) in ein Emporstreben („Durchstarten der Hauptstadtregion in die Zukunft“). Seine dynamische Form ist schlüssig und unmittelbar verständlich. Eine einfache Idee.


Gleichzeitig scheint sich diese eigentlich einfache Figur durch die verspiegelten Oberflächen teilweise in der Umgebung aufzulösen. Form und Hintergrund sind nicht immer genau zu unterscheiden. Aus manchen Blickwinkeln und bei gewissen Lichtverhältnissen wirkt die Plastik fast unsichtbar.


Es entsteht ein beziehungsreiches Spiel mit Grenzen und Grenzüberschreitungen. Im Spannungsverhältnis von Trennen und Zusammenwachsen erzählt „Der Mauersegler“ von der Überwindung des Vergangenen in der Dynamik des Umsturzes und leitet unmittelbar nach dem Zuboden-Gehen über in die Hoffnung des gemeinsam Voraus-Geahnten.


Mit einer schlichten Bewegung macht das Kunstwerk eine Ur-Sehnsucht des Menschen spürbar: Sich von den Grenzziehungen der irdischen Existenz zu lösen und sich emporzuschwingen in ungekannte luftige Höhen. Für alle, die sich darauf einlassen möchten, kann „Der Mauersegler“ also auch einen Vektor ins Höhere verkörpern, hinauf in das, was über uns ist. Etwas, das größer als der Mensch ist. Und das wir doch nur auf einer selbst-reflektierenden Reise in unser eigenes Inneres finden können.





24. Juli 2010

Wonder Bra (NObject, 2010)

///PORTFOLIO///




Wonder Bra (NObject, 2010) confronts us with the wonderful paradox of (not only female;) nature.

The deep mystique of the unity of the difference of the Inner and the Outer space.


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